Wohnen in Wien ist so leistbar wie in kaum einer anderen Metropole der Welt. Die Mehrheit der Wienerinnen und Wiener lebt im Gemeindebau, im geförderten Wohnbau oder in mietzinsbeschränkten Altbauwohnungen.
Immobilienspekulation und Kurzzeitvermietungen zu touristischen Zwecken bedrohen jedoch die Verfügbarkeit und Leistbarkeit von Wohnraum. Wir steuern diesen Entwicklungen entgegen.
Im privaten Bereich sind Mieten in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die Innere Stadt war von dieser Entwicklung besonders betroffen, sodass viele junge Menschen aus dem Bezirk nur mehr außerhalb der Innenstadt finanzierbaren Wohnraum finden. Die SPÖ hat in der Bundesregierung bereits erfolgreich eine Mietpreisbremse durchgesetzt. Im nächsten Schritt fordern wir eine einheitliche Basismiete auch für Nachkriegswohnungen mit einem klaren Katalog von Zu- und Abschlägen bei Mietverträgen. Die im 1. Bezirk enorm hohen Lagezuschläge müssen zudem deutlich reduziert werden – der Kostenaufwand der Hauseigentümer*innen für die Erhaltung eines Wohnhauses hängt nicht von der Lage ab.
Wir setzen uns für die Erhaltung von Wohnraum in der Inneren Stadt ein. In den vergangenen Jahren wurden Kurzzeitvermietungen von Wohnungen über Plattformen wie Airbnb zunehmend zu einem Problem, besonders in touristisch attraktiven Lagen wie dem 1. Bezirk. Folgen sind der Verlust von Wohnraum für hier lebende Menschen und oftmals Konflikte zwischen Bewohner*innen und Gästen. Auf Initiative der SPÖ wurden Kurzzeitvermietungen in Wien inzwischen gesetzlich stark eingeschränkt und Kontrollen verschärft.
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Es ist erfreulich, dass Wien eine attraktive und weltoffenen Stadt ist, die gerne von Menschen aus aller Welt besucht wird. Gleichzeitig gehen mit dem zunehmenden Tourismus in der Inneren Stadt auch Probleme einher, die vielen Bewohner*innen Unbehagen bereiten: Neben dem Missbrauch von Wohnraum für Kurzzeitvermietungen sind dies etwa die Verdrängung beliebter Geschäfte durch Souvenirshops und Verkehrsprobleme durch große Touristengruppen, Touristenbusse, Fiaker und E-Oldtimer. Wir haben daher im 1. Bezirk einen umfangreichen Prozess für ein gutes Miteinander von Bewohner*innen und Gästen angestoßen. Unser Ziel ist es, eine attraktive und bewohnte Innere Stadt für die Zukunft zu sichern.